namasteindia

Die Welt gehört dem, der sie genießt.
 

Letztes Feedback

Meta





 

Wunderschoene Bergregionen, wildlebende Tiere und wahnsinnige Lachanfaelle

Wieder beginnen wir mit einer rasanten und zugleich etwas angsteinfloessenden Busfahrt mit quietschenden Reifen und furchtbar stinkenden qualmenden Bremsen. Ein Profil war quasi nicht mehr vorhanden. Von dem Geschunkel und ehrlich furchtbaren Gestank wurde ein paar Kindern so schlecht, dass sie sich sogar uebergeben mussten - prima!

In Kannur angekommen machten wir uns auf die scheinbar nie endende Suche nach einem bezahlbaren Zimmer. Wir mussten feststellen, dass die Stadt, bis auf ihren wunderschoenen Strandteil, gar nicht mal so schoen ist. Also blieben wir fuer ein Schlaefchen im "Saj Inn Hotel".

Als wir abends essen gingen bestellten wir ausdruecklich NICHT scharfes und bekamen dafuer SUPER scharfes Essen. An lange Weile und Entspannung war an diesem Abend nicht mehr zu denken, als wir ploetzlich laute Trommelschlaege hoerten. Sofort stuermten wir zum Balkon und sahen wie ein Umzug mit einigen Leuten, die Fackeln trugen, und drei geschmueckte Elefanten vorbeizog. Ohne lange zu ueberlegen schlossen wir uns dem Treiben an und machten gemeinsam einen Spaziergang durch die Nacht. Es war mal wieder einer von vielen Feiertagen hier in Indien, aber kein Wunder, bei so vielen unterschiedlichen Religionen. 


Am naechsten Tag fuhren wir nach Calicut (Kozhikode) in der Hoffnung dort ein schoenes Plaetzchen am Strand zu finden. Doch als wir dort ankamen fanden wir lediglich Muell Muell und noch mehr Muell. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, sahen wir einen Mann am Strand hocken, der dort wohl gerade sein Geschaeft verrichten wollte und sich etwas von uns gestoert fuehlte. Ein anderer Opi interessierte sich eher weniger fuer uns - er erhob freudig sein Roeckchen, hockte sich nieder und tat was getan werden musste. Hoechste Zeit den Ekelstrand zu verlassen. 


Etwas verstoert von diesem Erlebnis, verbrachten wir den naechsten Tag in einem Shoppingzentrum, in dem es sehr leckeres Essen, Eis, ein 6D-Kino und eine wunderbar erfrischende Klimaanlage gab. Diese kleine Erlebnispause verschaffte uns Zeit, um unsere naechsten Reiseziele zu planen.

Wir beschlossen auf Empfehlung eines sehr netten Mitarbeiters des "Sastapuri Hotels" in die schoene Bergregion Wayanad zu fahren und machten uns am naechsten Tag auch direkt auf den Weg dorthin.


Die Strasse fuehrte uns vorbei an einer wunderschoenen Landschaft aus Kaffee- und Teeplantagen. Der komplette Weg den Berg hinauf war voll mit Menschen, sodass der Bus kaum durch kam. Sie machten anlaesslich des Karfreitags einen Ostermarsch zu einer Kirchenmesse. Unterwegs waren mehrere Gebetsstationen aufgebaut, an denen die Menschen hielten, um an Jesu zu gedenken.

Wir fuhren bis nach Sultan Bathery und bezogen eine nette Unterkunft in der Stadt, das "Kalpaka Tourist Home". Da wir jedoch raus aus der Stadt und mehr in die Natur wollten, machten wir uns weiter auf die Suche.

Gerade, als uns die Fuesse muede wurden und wir uns nach einem Tuktuk sehnten, dessen Fahrer uns evtl. sogar behilflich sein koennte, tauchte aus heiterem Himmel Shanid auf. Ein echter Gluecksfall, wie sich spaeter heraus stellte. Er erzaehlte uns von einem Platz, an dem man ziemlich naturnah in Zelten uebernachten koenne und fuehrte uns zum "The Hill District Club".


Dort bezogen wir am naechsten Tag zwei Zelte, eins fuer uns und eins fuer unser Gepaeck. :D Das Gelaende des Clubs ist besonders einladend fuer Familienausfluege, da es viele tolle Angebote dort gibt. Unter anderem einen schoenen Seerosenteich mit Kletterschiff, einen Spielplatz fuer Kinder, einen grossen Swimmingpool und einen Angelteich, der von Enten und Gaensen umgeben ist. 


Nachdem wir unsere Zelte bezogen hatten, fuhren wir mit Shanid zu den Edakkal Caves und hatten einen 2km langen Anstieg zu bestreiten. Eine wundervolle Aussicht ueber die Berge, das Tal und die kleinen Doerfer lagen vor uns. 

Wir fuhren noch zu weiteren tollen Naturplaetzen, zum Phantom Rock, ein Fels, der aussah, als haette er ein Gesicht, zu einem kleinen See und wir sahen saftig gruene Kaffee- und Teeplantagen.

 


Shanid erzaehlte uns, dass am naechsten Tag seine Cousine heiraten wuerde und weil wir uns so sympathisch waren, lud er uns auch prompt dazu ein. Begeistert sagten wir zu und ueberlegten, was wir anziehen und schenken koennten. Sofort wollte uns auch Shanids Familie kennenlernen und wir fuhren zu seinen Verwandten und zu ihm nach Hause.

Ueberall wurden wir sehr freundlich empfangen und sofort bewirtet. Fabian reichte direkt ueberschwaenglich allen Familienmitgliedern die Hand, was besonders der Oma Unbehagen bereitete. Bei der Verabschiedung verschraenkte sie vorsichtshalber die Arme, um nicht noch einmal in solch eine verlegene Situation gezogen zuwerden. Es ist naemlich nicht Sitte, dem anderen Geschlecht die Hand zu reichen, wie wir spaeter erfuhren. 

Viele neugierige Augen schauten uns an und wir sahen nur laechelnde Gesichter. Selbst die Nachbarn kamen, um den seltenen Besuch zu begruessen, denn es hatte noch nie ein Tourist den Weg in das kleine Dorf gefunden. 

Spaeter fuhren wir in unser Camp zurueck, wo am Abend ein Lagerfeuer mit lauter Musik stattfand. Wir tanzten zusammen mit vier indischen Gaesten aus Mysore und einigen Familien mit Kindern barfuss im Gras und hatten sehr viel Spass dabei.


Vorfreudig aufgeregt standen wir am Morgen der Hochzeit frueh auf, um uns fuer diese herauszuputzen. Shanid holte uns mit seinem Tuktuk ab und wir kauften unterwegs noch ein Saree als Hochzeitsgeschenk fuer die Braut. 

Als wir bei der Feierlichkeit ankamen, waren bereits schon viele Leute vor Ort, die uns neugierig beaeugten und freundlich laechelten. Sofort wurden wir ins Haus gebeten, wo ein kompletten Film- und Kamerateam in Gange war, um Fotos von der Braut und ihren Gaesten zu machen. 

Wir ueberreichten der Braut ihr Geschenk und wurden prompt von den Scheinwerfern geblendet. Ploetzlich waren alle Kameras auf uns und die schoene Braut gerichtet und das Blitzlichtgewitter, begleitet vom Lamettaregen, brach ueber uns ein.


Etwas ueberfordert von dieser ueberraschenden Situation, waren wir froh, als wir endlich in den Nebenraum gefuehrt wurden, um uns dort erst einmal an die Situation zu gewoehnen und alle Eindruecke sacken zu lassen.

Im Anschluss gingen wir zum Essen. Aufgrund der zahlreichen Gaeste wurde in Etappen gegessen, wobei Frauen getrennt von den Maennern auf der anderen Seite des Hauses sassen. Wir Maedels durften jedoch mit auf der Maennerseite Platz nehmen. Wie es in Indien ueblich ist, benutzten alle lediglich die rechte Hand, um das Hochzeitsmahl zu verzehren. Uns wurde zwar ein Loeffel angeboten, doch wir lehnten dankend ab und wollten uns anpassen, was wiederum die uebrigen Gaeste zum Schmunzeln brachte. Da es bei muslimischen Hochzeiten Tradition ist, dass Braut und Braeutigam bis zu dessen Ankunft getrennt feiern, warteten nun alle gespannt darauf, dass der zukuenftige Ehemann vorfaehrt, um seine Frau mit in sein Elternhaus zu nehmen.

Unterdessen waren wir von einigen Kindern umzingelt, die uns Loecher in den Bauch fragten und nicht mehr von unserer Seite wichen. Als es anfing zu regnen, wurden wir von den Nachbarn ins Haus geholt. Wieder blickten uns viele neugierige und schuechterne Augen an, doch alle wollten etwas ueber uns erfahren und Fotos fuers Familienalbum machen.


Waehrend Kaddi spaeter ihre erste Hennabemalung bekam, fuhr der Braeutigam mit lauten Getoese vor. Die komplette Hochzeitsgesellschaft versammelte sich jubelnd um das Brautpaar und die Zeremonie begann. Das Brautpaar, der Brautvater und ein  muslimischer Imam, der die Zeremonie durchfuehrte, kreuzten die Arme vor der Brust und sprachen ein paar arabische Worte aus dem Koran. Nach der Zeremonie brach die Braut in Traenen aus, da nun der Abschied von ihrer Familie bevorstand. Der Brautvater uebergab seine Tochter an ihren Ehemann und sie fuhren gemeinsam in sein Elternhaus. Fuer die Gaeste gab es Chai und sehr leckeren Kuchen und auch Maria bekam nun eine Hennabemalung. Mit dem Ende der Zeremonie endete auch die Feierlichkeit, die jedoch am naechsten Tag (ohne uns) fortgesetzt wurde.


Shanid zeigte uns im Anschluss noch einige schoene Aussichtspunkte der Gegend und wir wurden zu seiner Oma nach Hause eingeladen, wo es noch einmal Tee und Kuchen fuer uns gab.Die Gastfreundlichkeit der indischen Familien beeindruckt uns immer wieder aufs Neue und wir haben vom vielen Laecheln bereits einen Muskelkater in den Wangen. :D


Am Abend unterhielten wir uns sehr lange mit Rinu, dem Geschaeftsfuehrer des "The Hill District Clubs" ueber typisch deutsche Gewohnheiten, Gerichte und Tiere unserer Region. Dabei mussten wir besonders lachen, als er versuchte das Wort "Eichhoernchen" nachzusprechen - es klang einfach zu niedlich.

Wir erklaeren ihm die Spielregeln von "Mensch aergere dich nicht" und "Pasch" und hatten eine Menge Spass an diesem Abend. 

Am naechsten Tag schliefen wir aus und fuhren am Nachmittag zum "Muthanga Wildlife Sanctury", um eine Safaritour mit dem Jeep zu mieten. Es war sehr spannend, denn wir konnten direkt zu Beginn einen Elefanten sehen. Ausserdem sahen wir Pfauen, Affen, Rehe und Hirsche.


Als wir in einen der abgelegeren Wegen einbogen, konnten wir sogar eine ganze Elefantenfamilie sehen, die gerade aus einem Wasserloch kam.


Unser Highlight war jedoch, als wir auf einem Baum einen Leoparden entdeckten, was in diesem Gebiet wohl eine echte Seltenheit sei. Selbst die Tourguides waren sehr aufgeregt. Da waren wir wohl echte Glueckskinder.


Zurueck in unserer Unterkunft plantschten wir erst einmal eine Runde im Pool. Wir hatten sehr viel Spass und machten den ein oder anderen Handstand, was Rinu sehr beeindruckte.

Am Abend zeigte er uns das indische Brettspiel "Carrom", bei dem sich Fabi als echtes Naturtalent entpuppte. Wie auch schon am Abend zuvor, brachte uns Rinu mit seiner manchmal etwas wahnsinnigen Art ganz schoen zum Lachen. 


Der Hoehepunkt der Wahnsinnsstimmung folgte kurz darauf, als wir ploetzlich ein riesengrosses Vieh an der Decke sahen, das aussah wie eine Megafliege und sich spaeter doch als eine Art Grasshuepfer herausstellte. Wir konnten Rinu nicht mehr davon abhalten es zu fangen und uns einmal komplett um den Spieltisch herum zu scheuchen. Sein schrilles Lachen war wahrscheinlich durch ganz Sultan Bathery zu hoeren, als er nicht mehr davon abliess vorzutaeuschen, das schreiende und vibrierende Insekt in Kaddis Hand zu legen, um sie dann doch nur wieder damit zu erschrecken. Als sie schliesslich aufgab und das arme Tier in die Hand nahm, war es kaum noch dramatisch und er gab endlich Ruhe. Nun wussten wir immerhin, was die lauten Geraeusche im Dschungel verursachte.


Eigentlich hatten wir vor am darauffolgenden Tag abzureisen, doch wir wurden gebeten zu bleiben und hatten ohnehin den Plan in Shanids Haus fuer ihn und seine Familie zu kochen. So blieben wir noch einen weiteren Tag.

Gemeinsam mit Shanid kauften wir die Zutaten fuer etwa 10 Personen ein und fingen an uns in der Kueche der Mutter auszubreiten und das Gemuese zu schnippeln. Bald darauf erfuhren wir jedoch, dass der Rest der Familie nicht am Essen teilnehmen wuerde und aergerten uns ein wenig, dass wir so viele Zutaten eingekauft hatten.

Waehrend wir alles vorbereiteten und kochten, wurden wir neugierig von einigen Frauen, u.a. Shanids Mama und Grossmutter sowie Nachbarn, die kritisch alles untereinander auswerteten. Wir hatten nicht das Gefuehl, dass es Shanid sonderlich gut schmeckte, doch er probierte alles und zeigte sich trotzdem dankbar. Die gutbuergerliche deutsche Kueche ist wohl nichts fuer den verwoehnten indischen Gaumen.

Am Mittwoch reisten wir schliesslich ab und wurden zum Abschied noch einmal zum Fruehstueck bei Shanids Famlie eingeladen, die wir mittlerweile sehr ins Herz geschlossen hatten. Da wir der Mama am Vorabend erzaehlt hatten, dass Parotha unser Lieblingsbrot sei, bereitete sie diesen extra fuer uns zu. Ausserdem noch Chapathi, ein Gemuesecurry, Appam (die sie uns auch fuer die Reise mitgab) und, was uns am meisten amuesierte, sie servierte uns auch unsere Sosse vom Vorabend, die sie mit ein paar indischen Gewuerzen aufgepeppt hatte. :D

Bevor wir zum Busbahnhof fuhren, besuchten wir auch noch die Schwester von Shanid und verabschiedeten uns dann schweren Herzens von sehr liebenswerten Menschen und der wunderschoenen Landschaft Wayanands.


Nach einer langen Busfahrt kamen wir schliessliche sehr spaet in der Stadt Palakkad an und entschieden eine Nacht dort zu bleiben, um am naechsten Morgen weiter nach Munnar zu fahren. Wie Shanid und Rinu es uns prophezeit hatten, war es unglaublich heiss in der Stadt und auch in der Nacht kuehlte es sich nicht ab. Wir standen am naechsten Morgen frueh auf und machten uns noch vor Sonnenaufgang auf den Weg, um den ersten Bus nach Munnar zu erwischen. So heiss war es bis jetzt noch nirgendwo so frueh am Morgen.

Am Busbahnhof erfuhren wir dann, dass es mal wieder doch keinen Direktbus nach Munnar gibt und wir wohl wieder eine lange Fahrt mit mehreren Stationen vor uns haben werden. Schon um 5.00 Uhr war der Bus proppevoll und es gab nur noch ein paar Plaetze in den vorderen Reihen, die jedoch ausschliesslich den Frauen vorbehalten waren. Glueck fuer uns Maedels, Pech fuer Fabi!

Bei der naechsten Station erfuhren wir, dass es aufgrund von Streiks im Bundestaat Kerala nicht moeglich sei, an diesem Tag nach Munnar zu gelangen. Kurzerhand entschlossen wir daher, nach Kodaikkanal im Bundesstaat Tamil Nadu zu fahren und uns dort ueberraschen zu lassen. Wir fuhren ca. vier Stunden lang einen sehr engen, kurvenreichen Bergweg hinauf, doch je hoeher wir kamen, desto angenehmer wurde das Klima.


Nach langer Suche mit schwerem Gepaeck, fuehrte uns ein freundlicher Mann zu einer ruhigen Unterkunft, die auf einem Huegel gelegen war und einen schoen bepflanzten Garten hatte, der uns an den unserer Omas erinnerte.


Die sympathische Gastgeberin Umaar zeigte uns ein grosses Zimmer in ihrem "Sri Vignesh Guest House", das wir auch sogleich bezogen. Wir schauten uns etwas um und vereinbarten eine 20-minuetige Bootstour auf dem Bergsee von Kodaikkanal. Als uns der Bootsmann anbot, uns fuer einen kleinen Aufpreis um den kompletten See zu fahren, willigten wir ein. Dass das Ganze nicht mit rechten Dingen zugehen konnte, wurde uns klar, als er nach nur 5 Minuten wieder umdrehen wollte. Er verlangte dennoch den vollen Preis und wollte das Geld noch bevor wir das Boot verliessen, da lag die Abzockmasche auf der Hand. Gut, dass wir aus der Vergangenheit gelernt hatten, denn wir bezahlten fuer diese Dreistigkeit keinen Cent mehr als es die, im Endeffekt doch nur 20 Minuten, wert war. Wir bummelten noch ein wenig durch die Laeden und erkundeten die Stadt. 


Nachdem wir am naechsten Morgen in Umaars Garten mit leckeren Broetchen aus dem "Pastry's Corner" gepicknickt hatten, besuchten wir den "Bryant's Park", einem botanischen Garten mit bluehenden Baumen und einem Meer aus Blumen der verschiedensten Sorten und Farben. Auch hier wird man schnell auf uns aufmerksam und ganze Scharen von Familien draengen sich um uns und wollen Fotos mit uns machen.


Was uns immer wieder auffiel und belustigte, waren die vielen Leute, die bei ueber 20 Grad  mit dicken Jacken und zum Teil sogar mit Wollmuetzen und Schal bekleidet waren.


Nachdem wir die schoenen Blumen im Park bestaunt hatten, machten wir einen Spaziergang entlang einer englischen Mauer, die an die Besetzerzeit Indiens erinnerte und von der aus man einen tollen Ausblick ueber die Gebirgslandschaft hatte. Am Abend gingen wir in ein Restaurant, dass auch vom Reisefuerer empfohlen wurde. Das Naan-Brot war sehr gut, doch leider war das Essen so scharf, dass uns fast die Traenen kamen und alles im Mund einfach nur brannte.


Am naechsten Tag besuchten wir den "Chettiar Park" und machten dort ein Picknick mit leckerem Gebaeck. Auch dort gab es viele verschiedene Blumen, Baeume und Straeucher zu sehen. Am Abend gingen wir in ein tibetanisches Restaurant und bestellten uns Momos. Die gefuellten Teigbaellchen, die man entweder gekocht oder fritiert bestellen kann, erinnern uns an eine bessere Version von Maultaschen oder Fruehlingsrollen.


Endlich machten wir uns am naechsten Tag auf den Weg nach Munnar. Die insgesamt neunstuendige Fahrt fuehrte uns die Berge hinunten und wieder hinauf, vorbei an Teeplantagen, Taelern und durch dschungelaehnliche Waelder. 

In Munnar angekommen, checkten wir im "Green View" ein, dass dank ihrer Trekkingtouren besonders beliebt bei Wanderern und Bergsteigern ist und verbrachten bei Gitarren- und Trommelklaengen einen entspannten Abend mit anderen Reisenden auf der Dachterrasse.


Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Tuktuk zu den herrlichen "Luckam Water Falls". Wir kletterten ueber ein paar Felsen in einem kleinen Fluss und gelangten so direkt zu den Wasserfaellen, bei denen einige Leute im Wasser sassen, badeten und direkt unter dem Wasserschwall duschten. 


Danach fuhren wir zum "Eravikulam National Park". Dort spazierten wir eine Weile umher, sahen interessante Voegel und entdeckten sogar die Nilgiri Tahr, eine der seltensten Bergziegenarten der Welt. Am Fusse des Ana Mudi, dem hoechsten Gipfel Suedindiens, hatten wir eine beeindruckende Aussicht und konnten beobachten, wie die Wolken neben, unter und ueber uns vorbeizogen.

 

Am Ende des Tages goennten wir uns noch eine Massage und waren schon voller Vorfreude am darauffolgenden Tag die naechste Reise zu den Backwaters in Alleppey anzutreten.

 

FORTSETZUNG FOLGT...

11.5.14 10:00

Letzte Einträge: Nur noch wenige Tage...

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen